Malariascope

Demokratisierung von qualitativ guter Gesundheitspflege in medizinisch unterversorgten Gebieten

Malariascope

Eine handybasierte Lösung, die eine effektive Vordiagnose für Malaria in medizinisch unterversorgten Gebieten ermöglicht.

Ein komplett neues Mikroskop das für den Bau aus 3D-gedruckten Teilen konzipiert wurde. 

IDEIA.M arbeitet zusammen mit dem Fraunhofer AICOS´ Information and Communications Technologies for Development Competence Center (ICT4DCC) an einer Kooperation mit der Abteilung für Infektionskrankheiten der Instituto Nacional de Saúde Dr. Ricardo Jorge, um eine handybasierte Lösung zu entwickeln, die eine effektive Vordiagnose für Malaria in medizinisch unterversorgten Gebieten ermöglicht.

In vielen Entwicklungsländern ist Malaria eine der Hauptursachen für Krankheiten und Todesfälle, wobei kleine Kinder und schwangere Frauen am meisten davon betroffen sind. 2012 wurden schätzungsweise 207 Millionen Fälle von Malaria diagnostiziert, wovon 627.000 zum Tode führten. Rund 80 % der Malariaerkrankungen finden in Afrika statt, wo der Mangel an Zugang zu Malariadiagnosemöglichkeiten hauptsächlich auf mangelndes Fachwissen und mangelnde Ausrüstung zurückzuführen ist. Dieser Missstand der Malariadiagnostik ist hauptsächlich auf steigende, falsche Untersuchungen zurückzuführen, da verschreibungspflichtige Medikamente nur aufgrund von Symptomen verordnet werden. Daher herrscht ein dringender Verbesserungsbedarf für neue Methoden zur schnelleren und einfacheren Malariadiagnostik, vor allem in Gebieten mit schlechtem Zugang zu guten Gesundheitsdienstleistungen. 

207 Millionen Fälle von Malariaerkrankungen
627,000 Todesfälle durch Malaria 
80% der Malariaerkrankungen in Afrika 

Grund für die schlechte Malariadiagnostik ist der Mangel an Erfahrung und ausreichender Ausrüstung.